Das erste Auto weckt bei vielen Autofahrern besondere Erinnerungen. Insbesondere das Freiheitsgefühl und die zunehmende Unabhängigkeit von den eigenen Eltern wird oftmals mit dem ersten Fahrzeug assoziiert. Daher fällt es oft schwer den geliebten Oldtimer einfach auf dem Oldtimer-Markt zu verkaufen. Erfahren Sie hier worauf Sie beim Verkauf eines Oldtimers in der Schweiz achten müssen und warum dabei Schulnoten eine wichtige Rollen spielen.

Und auch heute wecken solche Oldtimer noch immer Sehnsüchte bei den Menschen. Neben den älteren Generationen begeistern sich zudem auch immer mehr junge Automobilfans in der Schweiz an den eleganten Oldtimern. Im Fokus steht dabei oftmals das Hobby Automobil oder das Interesse an einer vielversprechenden Wertanlage. Allein in 2012 wurden mehr als 70.000 zugelassene Oldtimer in der Schweiz registriert – im Nachbarland Deutschland belief sich diese Anzahl in 2016 auf 388.120 Fahrzeuge. Und ein Blick auf die Statistik zeigt, dass die Anzahl dieser Klassiker permanent zunimmt.

Was muss ich beim Oldtimer Verkauf beachten?

Sind Sie im Besitz eines solchen Schatzes und planen den Verkauf, stellen sich regelmässig Fragen zum Verkauf. Insbesondere die Unterschiede zum Verkauf eines normalen Fahrzeugs sollten berücksichtigt werden. Vor allem der Preis spielt hierbei eine tragende Rolle, denn dieser ist vergleichsweise schwer zu ermitteln.

Oldtimer – was ist das eigentlich?

Oftmals werden alte Fahrzeuge als Oldtimer bezeichnet, doch eine etablierte Definition erleichtert die Einordnung dieser Fahrzeuge ungemein. So werden Fahrzeuge, welche bereits älter als 30 Jahre sind, als Oldtimer definiert. Hierbei umfasst die Definition nicht nur Automobile, sondern auch Lkw, Motorräder, Busse und Traktoren können den Status eines Oldtimers erlangen.

Laut Definition müssen diese Fahrzeuge offiziell im Verkehr registriert worden sein und weitestgehend dem Originalzustand entsprechen. Der Erhaltungszustand und die Pflege des Fahrzeugs nehmen ebenfalls eine tragende Rolle ein.

Dementsprechend ist ein Oldtimer nicht nur älter als 30 Jahre, sondern muss weitere Anforderungen erfüllen. Ein gepflegtes Auftreten und ein Zustand, der sich am Original orientiert sind ebenfalls wichtig. Infolgedessen ist der Verbau moderner Komponenten – hierzu gehören Zubehör- und Ersatzteile – nicht gestattet.

Eine Besonderheit auf dem Schweizer Markt ist die durchschnittliche Fahrleistung eines Veteranenfahrzeugs, denn diese wird auf 2.000 bis 3.000 km oder 50 bis 60 Betriebsstunden pro Jahr festgelegt.

Verkaufen oder behalten? Kenntnisse des Oldtimer Markts erleichtern den Verkauf

Der Verkauf eines Oldtimers ist oftmals ein emotionaler Prozess, denn zahlreiche Verkäufer hängen an ihren Lieblingen und möchten daher einen guten Preis und einen sympathischen Käufer finden.

Aus diesem Grund sollte beim Entscheid zu verkaufen oder behalten vor allein ein Grundsatz berücksichtigt werden:

Sammeln Sie Informationen über das Fahrzeug und die Nachfrage am Oldtimer-Markt. Egal welche Art Oldtimer Sie verkaufen möchten, eine ausführliche Recherche über die aktuellen Preise, aktuelle Angebote und ein subjektives Empfinden über die angebotenen Fahrzeuge hilft beim Verkauf.

Eine gute Grundlage stellen die einschlägigen Fachzeitschriften und Internetforen dar. Doch auch das Gespräch mit einem Oldtimer-Club oder mit einer Oldtimer-Community kann bei der Suche nach passenden Vergleichsfahrzeugen ungemein helfen. Wie auf jedem anderen Markt gilt auch hier, dass Insider-Informationen wertgeschätzt und berücksichtigt werden sollten.

Oftmals lässt sich so auch schnell der Kontakt zu passenden Händlern, Experten oder Käufern aufbauen. Zusätzlich sollten sie berücksichtigen, dass der Ersatzteilmarkt einen Einfluss auf die Nachfrage nach Ihrem Veteranenfahrzeug haben kann. Sind Sie im Besitz eines Exoten, dann sind die Ersatzteile besonders schwer zu bekommen, sodass Sie womöglich Abzüge beim Preis in Kauf nehmen müssen.

Sind Sie dahingegen im Besitz eines stark nachgefragten Oldies, so kann Ihnen die gute Ersatzteillage positiv zur Seite stehen und eine gute Argumentationsgrundlage beim Kauf darstellen. Bei der Suche nach einem passenden Preis bietet sich oftmals ein Blick in bekannte Oldtimerbörsen an. Auch der Schweizer Oldtimer Index verdeutlicht, wie sich die Preise der Liebhaberfahrzeuge im Laufe der vergangenen Jahre entwickelt haben.

In Deutschland gilt der VW Käfer als der beliebteste Oldtimer – auch der Mercedes Benz Typ W kann sich über viele Fans freuen. Unter den Sportwagen gilt vor allem der Porsche 356 als eine Ikone.

Portal, Händler & Markt: Wo können Oldtimer verkauft werden?

Im Folgenden geben wir Ihnen einen Überblick über mögliche Verkaufskanäle, welche Sie beim Verkauf Ihres Oldtimers nutzen können. Anschliessend zeigen wir Ihnen detailliert das Vorgehen bei den verschiedenen Möglichkeiten auf.

Händler für Oldtimer:

Ein Händler überzeugt mit einer professionellen Abwicklung und der Möglichkeit zum schnellen Verkauf.

Privatkäufer:

Privatkäufer bieten oftmals höhere Preise auf und ermöglichen einen weniger professionellen Verkauf. Allerdings sollten Sie berücksichtigen, dass einige Käufer auf der Suche nach Schnäppchen sind und hart verhandeln. Eine Garantie beim Verkauf müssen Sie als privater Verkäufer nicht gewährleisten.

Oldtimer-Messen:

Auf speziellen Oldtimer-Messen haben Sie die Chance Kontakte zu Interessenten aufzubauen. Zusätzlich erhalten Sie einen guten Überblick über die Konkurrenzfahrzeuge.

Auktionen:

Eine Auktion wird oftmals mit renommierten Auktionshäusern in Verbindung gebracht – hier werden horrende Beträge für ganz besondere Schmuckstücke aufgeboten. Allerdings werden solche Oldtimer-Versteigerungen vermehrt für normale Oldtimer geöffnet, sodass sich hier teilweise besonders gute Preise erzielen lassen.

Händler für den Verkauf von Oldtimer nutzen

Sollten Sie kein sonderliches Interesse an einem langwierigen Verkaufsprozess haben und auf eine unkomplizierte Abwicklung bestehen, so bietet sich der Verkauf an einen etablierten Oldtimer-Händler an. Diese zeichnen sich durch eine besonders hohe Professionalität im Geschäft aus.

Allerdings sollten Sie sich bewusst sein, dass ein solcher Händler ein besonderes Augenmerk auf den Zustand des Fahrzeugs legen wird. Zudem setzt ein Händler stets einen niedrigeren Preis an, da auch eine Marge beim Weiterverkauf des Fahrzeugs eingerechnet wird. Einige Händler bieten sich auch als Vermittler beim Oldtimer-Verkauf an.

Hierbei sollten Sie darauf achten, dass die Vermittlungsprovision fair ist, denn eine hohe Provision lässt Ihren Gewinn beim Verkauf dahinschmelzen.

Privatverkäufer beim Oldtimer-Verkauf direkt ansprechen

Eine weitere Alternative ist das eigenständige Inserieren von Oldtimern. Hierbei bieten sich Zeitungsannoncen, Kontakte zu Experten oder Inserate in bekannte Oldtimer-Börsen anbieten.

Auch hier sollten Sie die Kosten für das Inserat im Blick behalten, denn oftmals verdienen die Anbieter durch das Inserieren.

Wir empfehlen den Markt von auto-klassik.ch, denn hier können Sie Ihren Liebling kostenlos inserieren.

Durch das Schalten eines Inserats adressieren Sie einen besonders grossen Interessentenkreis. Allerdings sollten Sie sich bewusst sein, dass diese Käufer stark verhandeln möchten. Zudem müssen Sie vergleichsweise viel Zeit aufwenden, um Besichtigungen, Verhandlungen und Probefahrten zu vereinbaren.

Allerdings können Sie hier auch den höchsten Verkaufspreis realisieren und ein Netzwerk aufbauen. Zusätzlich adressieren Sie auch Verkäufer aus dem Ausland.

Messe-Besuche wahrnehmen

Auch etablierte Oldtimer-Messen wie die Retro Classics in Stuttgart oder die Motorworld Classic in Berlin sind eine gute Möglichkeit, um Interessenten für den Verkauf eines Oldtimers zu finden. In der Regel werden hier besonders viele Fahrzeuge vorgestellt.

Die Interessenten sind oftmals interessiert am Kauf eines Oldtimers und dementsprechend auf der Suche nach einem passenden Fahrzeug. Für Verkäufer ist das eine perfekte Möglichkeit, um einen direkten Kontakt zum Kaufinteressenten aufzubauen und das Fahrzeug zu vermarkten.

Die Grand Basel, welche im September 2018 ins Leben gerufen wurde, ist eine Plattform zum Verkauf besonders exklusiver Oldtimer. Hier werden vor allem luxuriöse und exklusive Fahrzeuge ausgestellt. Die Messe adressiert dabei Händler, Sammler und die Hersteller.


©Grand Basel

Das Klientel sind vermögende und etablierte Oldtimer-Fans, denn die ausgestellten Fahrzeuge müssen eine besondere Bedeutung aufweisen, um ausgestellt zu werden. Das Alter und der Wert des Fahrzeugs spielen dahingegen eine eher untergeordnete Rolle. Die Zulassung für die Teilnahme an der Grand Basel wird von einem Kuratorium erteilt.

Auktionen als Plattform für erfahrene Verkäufer

Auch Auktionen sind ein probates Mittel, um den eigenen Oldtimer zu verkaufen. Allerdings werden hier vergleichsweise viele Fahrzeuge angeboten, sodass es im Regelfall einen entsprechenden Auktionskatalog gibt.

Zusätzlich sollten sich Verkäufer bewusst machen, dass im schlechtesten Falle ein unterdurchschnittlicher Preis realisiert wird. Auch die Käufer eines Fahrzeugs haben hierbei die Hoffnung, ein Schnäppchen zu schlagen.

Neben dem eigentlichen Kaufpreis müssen die Kunden zudem eine Gebühr in Form eines Auktionsgeldes einkalkulieren. Der Vorteil einer Auktion ist jedoch der psychologische Druck, denn sobald es mehrere Interessenten für ein Fahrzeug gibt, kann ein überdurchschnittlicher Preis erzielt werden.

Um einen besseren Überblick über das Objekt der Begierde zu erhalten, haben die Bieter die Möglichkeit, das Fahrzeug im Voraus zu besichtigen. Eine Probefahrt wird dahingegen ausgeschlossen. Professionelle Bieter suchen sich oftmals professionelle Unterstützung durch einen Sachkundigen.

Früher galten Auktionen eher als Medium zum Verkauf hochwertiger und exklusiver Fahrzeuge. Mittlerweile werden die jedoch zunehmend für weniger exklusive Oldtimer geöffnet, sodass auch diese als durchaus interessanter Kanal zum Fahrzeugverkauf gelten.

Worauf sollten Sie beim Verkauf Ihres Fahrzeugs noch achten?

Grundsätzlich ist der Verkauf zwischen Privatpersonen besonders wichtig im Oldtimer-Markt. Insbesondere die Kosten sind bei Händlern höher, sodass ein durchschnittlich geringerer Verkaufserlös erzielt wird.

Doch egal, ob sie einen gewerblichen oder privaten Käufer für Ihren Oldtimer gefunden haben, achten Sie auf einen Kaufvertrag. Um Sie und den Käufer zu schützen, sollte dieser schriftlich und mit den entsprechenden Unterschriften abgeschlossen werden.

Sobald alle Konditionen Ihren eigenen Vorstellungen entsprechen, sollten Sie nicht weiter zögern und den Verkauf durchführen. Der Kaufvertrag gilt als zentrales Element, um eine Rechtsverbindlichkeit zu schaffen.

Bei Oldtimern bietet sich ein spezieller Kaufvertrag an, da es einige abweichende Rahmenbedingungen gibt. Haben Sie vor dem Verkauf ein Wertgutachten durch einen unabhängigen Dritten anfertigen lassen, so sollten Sie auch die Zustandseinstufung in den Kaufvertrag aufnehmen.

Im Grunde sollten Sie auch auf einen professionellen Auftritt beim Verkauf achten. Das bedeutet, dass Sie keine Schnäppchenpreise veranschlagen müssen. Ein Schnäppchen wird oftmals mit negativen Eigenschaften assoziiert und als unprofessionell wahrgenommen. Zusätzlich sollten Sie stets eine Möglichkeit zur Besichtigung einräumen.

Der Abschluss des Kaufes sollte Zug um Zug stattfinden. Hiermit schaffen Sie sich Sicherheit und übergeben das Fahrzeug und die Zulassungsdokumente erst nach der Zahlung an den Käufer. Vor allem illegale Handlungen lassen sich auf diese Weise vermeiden.

Die Wertermittlung beim Verkauf

Als Verkäufer sollten Sie berücksichtigen, dass horrende und zu niedrige Preise ein negatives Aussenbild schaffen. Daher starten Sie den Verkauf im ersten Schritt mit einem fairen Preis. Sollten Sie im Anschluss zu viele Anfragen erhalten, empfiehlt sich eine Anhebung des Preises.

Vor allem ein Blick in etablierte Handelsplätze zeigt Ihnen schnell auf, wie andere Fahrzeuge gehandelt werden – orientieren Sie sich im ersten Schritt an diesen Preisen. Durch diesen Ansatz erhalten Sie besonders schnell ein Gefühl für realistische Marktpreise. Machen Sie sich zudem bewusst, dass die Preise stets verhandelbar sind.

Ein festgesetzter Preis fungiert als mentaler Anker. Sollten Sie die Verhandlungen mit einem niedrigen Preis beginnen, so wird der Kaufinteressent diesen Preis stets als geistigen Anker für weitere Angebote nutzen. Setzen Sie daher auf einen etwas höheren Preis in der eigentlichen Verhandlung und korrigieren Sie diesen im Anschluss nach unten. Sie erzielen somit Ihren Wunschpreis und geben dem Käufer das Gefühl, dass er gut verhandelt hat.

Finden Sie im Voraus keinen validen Vergleichspreis, so empfiehlt sich die Hinzuziehung eines Sachverständigen. Dieser bewertet den allgemeinen Zustand des Fahrzeugs und berücksichtigt bei der Bewertung auch eine vorhandene Zusatzausstattung.

Am Ende erhalten Sie eine Fahrzeugbewertung anhand eines Schulnotensystems. Folgende Bewertung nimmt eine Note ein:

  • Note 1: Das Fahrzeug befindet sich in einem mangelfreien technischen und optischen Zustand. Hierbei handelt es sich um Fahrzeuge der Spitzenklasse.
  • Note 2: Das Fahrzeug ist in einem guten Zustand. Es ist selten, gut oder nicht restauriert und weitere Arbeiten sind vorerst nicht notwendig. Zudem fehlen keine Teile und sämtliche Komponenten sind Originalteile. Das Fahrzeug darf nur minimale Gebrauchsspuren aufweisen und einen technisch einwandfreien Zustand aufweisen.
  • Note 3: Das Fahrzeug ist in einem gepflegten Zustand und fahrbereit. Dabei sind durchschnittliche Gebrauchsspuren zu erkennen und keine sofortigen Massnahmen zur Werterhaltung erforderlich.
  • Note 4: Der Oldtimer weist deutliche Gebrauchsspuren auf, ist jedoch fahrbereit. Es existieren technische und optische Mängel und es sind Massnahmen für die Hauptuntersuchung notwendig. Auch Durchrostungen und kleinere technische Defekte werden durch diese Bewertung verdeutlicht.
  • Note 5: Der Oldtimer befindet sich in einem mangelhaften und nicht fahrbereiten Zustand. Restaurierungen sind dringend erforderlich und das Fahrzeug fungiert vornehmlich als Teileträger.

Alternativ können Sie auch auf die Dienste von Marktbeobachtern wie Schwacke zurückgreifen. Diese geben Ihnen für eine geringe Gebühr einen Einblick in den aktuellen Marktpreis.

Die richtige Beschreibung steigert Ihre Verkaufschancen

Das Verkaufen von Produkten ist eine Königsdisziplin – dies gilt auch bei Oldtimern. Um Kunden auf das eigene Angebot aufmerksam zu machen, bietet sich eine ansprechende und transparente Beschreibung an. Achten Sie hier auf richtige und ehrliche Ausführungen – beschreiben Sie Ihren Oldtimer nach besten Wissen und Gewissen.

Zählen Sie die vorhandenen Sonderausstattungen, die technischen Daten, die Laufleistung und bestehende technische und optische Mängel auf. Auch wenn das im ersten Schritt wie eine Verschlechterung des Inserats wirken mag, schaffen Sie somit Vertrauen.

Nutzen Sie die Ergebnisse aus einem Wertgutachten oder lassen Sie eine Gebrauchtwagenuntersuchung von einem Automobilclub durchführen. Hier werden zahlreiche Prüfpunkte untersucht und der technische Zustand des Fahrzeugs bewertet.

Zusätzlich sollten Sie auf gute und ansprechende Fotos achten. Grundsätzlich sinken ohne Fotos die Verkaufschancen nachweislich. Machen Sie die Fotos selber, sollten Sie dringend auf eine gute Bildqualität achten. Zusätzlich sollten die Aufnahmen im Querformat erfolgen.

Ansprechende Innen- und Aussenaufnahmen gehören in die Beschreibung. Zusätzlich sollte das Auto gewaschen und poliert werden, sodass ein Interesse beim Anblick der Bilder geweckt wird.

Die Dokumentation von bestehenden Schäden durch Bilder ist auch vielversprechend beim Verkauf. Somit unterbinden Sie mögliche Nachverhandlungen aufgrund von Schäden, welche Sie im Voraus nicht offenkundig kommuniziert haben.

Haben Sie einen eigenen YouTube-Kanal, so kann auch die Aufnahme eines detaillierten Videos in einer guten Qualität Ihre Verkaufschancen erhöhen. Generell ist es empfehlenswert einen guten Fotografen zu engagieren, um die beste Bildqualität bei den Fotos zu gewährleisten.

Fahrzeug vor dem Verkauf aufbereiten

Mit dem vorherigen Punkt einhergehend ist die Aufbereitung des Fahrzeugs. Selbstredend sollten Sie Kaufinteressenten nicht mit falschen Informationen versorgen – achten Sie stattdessen für einen einwandfreien ersten Eindruck. Vor allem Dreck am Fahrzeug erweckt einen schlechten Eindruck und sollte demnach vermieden werden.

Geben Sie das Fahrzeug vor der Besichtigung in die Aufbereitung und vermeiden Sie Waschanlagen – die Ergebnisse sind oftmals nicht sonderlich gut. Kontrollieren Sie zudem den Ölstand, füllen Sie Wischwasser nach und lassen Sie den Kühlwasser- und Bremsflüssigkeitsstand kontrollieren.

Übertreiben sollten Sie auch hier nicht, denn zu viel des Guten wirkt bekanntlich kontraproduktiv. Eine Motorwäsche könnte den Eindruck erwecken, dass Ölspuren entfernt wurden. Auch ein wenig Dreck im Fuss- oder Kofferraum erweckt einen authentischen Eindruck.

Auch eine mögliche Probefahrt sollten Sie einem Kaufinteressenten nicht verwehren, denn das Fahrzeug soll nachweislich korrekt funktionieren. Allerdings sollten Sie zur eigenen Absicherung vor der Probefahrt einen kleinen Vertrag mit dem Interessenten abschliessen.

Etwa die Übernahme der Selbstbeteiligung bei einem Unfall sowie ein Schadensersatz für die Rückstufung bei der Versicherung können bei diesem Vertrag festgehalten werden.

Des Weiteren sollten Sie sich den Führerschein des Fahrers zeigen lassen, denn ohne gültigen Führerschein darf keine Probefahrt unternommen werden. Zusätzlich sollten Sie bei der Probefahrt zugegen sein und die Zulassungsdokumente nicht mit sich führen.

Fazit zum Verkauf eines Oldtimers

Wie bereits zu Beginn des Artikels aufgeführt wurde, ist der Verkauf eines Oldtimers anspruchsvoller als bei einem klassischen Fahrzeug. Der Interessentenkreis ist kleiner, wohingegen die Bonität grösser ist.

  • Vor allem hochwertige Fahrzeuge stehen in der Gunst der Interessenten. Achten Sie daher auf einen einwandfreien Zustand.
  • Zudem sollten Sie beim Verkauf Online Markt wie auto-klassik.ch berücksichtigen, um viele Interessenten anzusprechen.
  • Haben Sie Probleme bei der Einschätzung des Fahrzeugwerts, können Sie einen Sachverständigen einbeziehen und die Bewertungen im Kaufvertrag verankern.
  • Vor allem bestehende Mängel sollten im Voraus transparent kommuniziert werden, um Ärgernisse im Nachhinein zu vermeiden.

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